of a socialdemocratic outlook on life…

gegen den Zensusliberalismus

Dombrowski will raus…

… und wir könnten ihn wirklich gebrauchen.

Schon fast eine Woche ist seit der letzten Anstalt ins Land gezogen. Aufgrund von Herbstferien hier in NRW und dem Luftholen des politischen Deutschlands nach den Wahlkampfmonaten ist wirklich nicht viel passiert.

Am 9/27 (O-Ton Priol) diesen Jahres ist ja auch genug Weichenstellendes passiert, was unser Land und – in gewissem Maße natürlich – auch  die Welt massiv beeinflussen wird.

Priol und Schramm haben en knappen Monat bis zum 20.10. auf jeden Fall grandios genutzt und haben eine ihrer besten Sendungen bisher auf die Beine gestellt. Schramm und Priol haben gut gespielt und dem linken Gewissen aus der Seele gesprochen. Die persönlichen Streitereien zwischen dem Anstaltsleiter und Dombrowski waren genau austariert. So lustig, dass man ob des doch sehr bedrückenden politischen Programms nicht in Schwermut verfallen ist, aber auch nicht zu heiter, die Zukunft ist mit einem großen von Wolken verhangenen  Fragezeichen versehen.

Auch die Gäste waren diesmal gut, eine Außnahme bildet hier allerdings Jürgen Becker, den ich mit der schwächsten – immer noch akzeptabelen – Leistung gesehen habe, seit ich ihn kenne. Die Schlusspointe war soziemlich das letzte, was ich im politischen Kabarett hören möchte.

Alles in allem wieder ein klares Votum für die Anstalt und gegen den Satiregipfel.

Anzufügen ist vielleicht noch eine gewisse Vorfreude auf die übernächste Sendung. Da das dann die 30. ist werden wir wahrscheinlich wieder in den Genuss des Altmeisters Hildebrandt kommen.

25. Oktober 2009 Geschrieben von | Kabarett, policy | , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

London statt Bundestagswahl – Trauer oder Freude

Diesen Sonntag ist es mal wieder so weit. Gute 60 Millionen Deutsche strömen in Scharen zur Wahlurne…

Na ja, gut. Die Scharen sind gelogen, wie immer wird ein neuer Negativrekord bei der Wahlbeteiligung verzeichnet werden können und wieder ist eigentlich die Frage, ob sich durch diese Wahl wirklich was in Deutschland bewegt, oder ob sie nur Stillstand verheißt.

Ich für meinen Teil werde vom Wahlspektakel nichts mitbekommen, denn ich bin mit meinem Kurs in London – die Stufenfahrt steht an. Die Wahl hingegen habe ich natürlich schon lange hinter mir.

Und nun merke ich, dass es mir auf der einen Seite recht Leid tut, dass ich nicht miterlebe, wie der den schwarz-gelben Ambitionen der Todesstoß verpasst wird; auf der anderen Seite finde ich es sehr schön, nicht miterleben zu müssen, wie die SPD unter ihrem letzten – sowieso schon erbärmlichen – Ergebnis zurückbleibt und die große Koalition sich mit an Sicher

Und so weiß ich nicht, ob ich jetzt mit Trauer oder Freude auf meine politische Abstinenz reagieren soll. Ich glaube, ich lasse es einfach mal auf mich zukommen und werde dann sehen, wie’s ausgegangen ist. Obwohl positive Überraschungen sehr unwahrscheinlich sind.

26. September 2009 Geschrieben von | nation, policy | , , , , , , , | 2 Kommentare

   

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