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gegen den Zensusliberalismus

Kinogang

Endlich habe ich mal wieder die Zeit gefunden ins Kino zu gehen.

James Bond – Ein Quantum Trost

Wenn ich den Namen James Bond höre, dann denke ich an Roger Moore und, vor allen anderen, an John Connery. Bond  war in meinen Augen mit Pierce Brosnan schlicht und ergreifend fehlbesetzt.

Das typische, was für mich einen James Bond ausmacht, fehlte ihm einfach. Eine gewisse Selbstironie, und ganz wichtig: Das Animalische, das Unbändige. Ich habe Bondfilme nie nur als Actionfilme gesehen, sondern immer auch als Parodie der Actionfilme, die sich selber zu ernst nehmen.

Mit Daniel Craig hat schon beim letzten Bond ein Schauspieler die Rolle übernommen, der zwar einiges an Animalischem mit sich brachte, aber dafür den Humor der Serie beinah vollkommen einäscherte. Casino Royal war ein (gut gemachter) Actionthriller, dem aber die Portion Ironie fehlte, die James Bond immer so besonders gemacht hat.

Ein Quantum Trost setzt diesen Weg der Serie fort und kann aufgrund Craigs auch wirklich recht gut überzeugen, dennoch bleibt ein gewisser Nachgeschmack, der nicht wirklich befriedigt. Ein Quantum Trost fehlt die Ironie um sich James Bond zu nennen.

4. Januar 2009 Geschrieben von | movies, society | , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

   

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